Frage (21): Welche Tiere gibt es in Deinem Quartier?

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Jede Woche beantworten die Stadtteilreporter eine Frage zu ihrem Viertel. Diese Woche erzählen sie, welche Tiere in ihrem Quartier zu finden sind – und deren mögliche Auswirkungen. Lesen Sie hier die Antworten unserer Stadtteilreporter.

Stadtteilreporterin Lisa Niedeggen:

Eine recht bekannte Art - die Schwarzbunte (Bild: L. Niedeggen)

Eine recht bekannte Art - die Schwarzbunte (Bild: L. Niedeggen)

Das Angebot an Tieren scheint in Eppendorf so vielfältig zu sein wie nirgendwo sonst. Hier gibt es nicht nur exotische sondern auch für unsere Breitengrade eher typische Tierarten.

Eine wirklich seltene Pudelausführung (Bild: L. Niedeggen)

Eine wirklich seltene Pudelausführung (Bild: L. Niedeggen)

Während meiner Suche nach der sinnbildlichen “Taube auf dem Dach“ stoße ich auf lauter Indizien, die auf ein besonders tierfreundliches Eppendorf hinwiesen. So werden hier nicht nur motorisierte Roller als Kühe getarnt, sondern auch die Schaufenster liebevoll mit Hunden dekoriert.


Für Hunde gibt es sogar eigene Bereiche (Bild: L. Niedeggen)

Für Hunde gibt es sogar eigene Bereiche (Bild: L. Niedeggen)

Letztere sind dann wohl auch diejenigen Tiere, von denen es in Eppendorf die größte Anzahl zu geben scheint. Für sie existieren eigens angelegte Hundewiesen im Kellinghusenpark, auf denen das Tollen mit Artgenossen besonders viel Freude zu bereiten scheint.


Hund, mal ganz anders an der Leine (Bild: L. Niedeggen)

Hund, mal ganz anders an der Leine (Bild: L. Niedeggen)

Hunde bewachen aber auch in Form von Statuen die Ladeneingänge oder sie baumeln als Stofftasche um das Handgelenk mancher Schaufensterpuppe.


Wie ein Fisch in der Luft  (Bild: L. Niedeggen)

Wie ein Fisch in der Luft (Bild: L. Niedeggen)

Besonders gut gefallen mir auch die von Kindern bemalten Fische des Brückengeländers an der Eppendorferbaumbrücke.

Exoten in Eppendorf (Bild: L. Niedeggen)

Exoten in Eppendorf (Bild: L. Niedeggen)

Die wohl skurrilste Entdeckung mache ich gegen Ende meines Rundgangs durch das Viertel. Bei einem Badausstatter ziert eine Schlangenoptik nicht nur den Waschtisch, sondern auch die dazu passende Toilette. Ob man so einen Trend wirklich braucht, sei mal dahingestellt, aber über Geschmack lässt sich ja bekanntlich nicht streiten.


Ziegen des "Circus Morelli", der im Eppendorfer Park gastiert (Bild: I. Kubitzky)

Ziegen des "Circus Morelli", der im Eppendorfer Park gastiert (Bild: I. Kubitzky)

Stadtteilreporterin Inga Kubitzky:

Genauso wie wahrscheinlich in allen anderen Quartieren, laufen auch in Eppendorf massig Hunde und Katzen herum. Aber anstatt über das Offensichtliche zu schreiben, möchte ich diese Frage der Woche den Underdogs widmen. Wie passend dieses Wort gerade ist. Da gibt es zum Beispiel die schon mal erwähnten Ziegen vom BAUI-Spielplatz im Eppendorfer Park. Unterstützung bekommen Sie derzeit von den vier Ziegen des benachbarten „Circus Morelli“.


Zwei Ponys gehören auch zum Stall der Schausteller (Bild: I. Kubitzky)

Zwei Ponys gehören auch zum Stall der Schausteller (Bild: I. Kubitzky)

Aus dem sprichwörtlich gleichem Stall kommen die beiden Ponys, die das Rasenmähen im Eppendorfer Park gerade überflüssig machen. Das sind mal Tiere, die nicht jeder Stadtteil zu bieten hat.


Ente mit Nachkommen auf der Alster (Bild: I. Kubitzky)

Ente mit Nachkommen auf der Alster (Bild: I. Kubitzky)

Schaut man in einen anderen, nämlich den Haynspark, entdeckt man weiteres Getier oder eher Gefieder: Enten, Schwäne und Gänse tummeln sich entlang der Alster und auf den Wiesen.

Stelle ich mich auf meinen Balkon, fallen mir nicht nur die kreischenden Krähen und die restliche Vogelschar auf, sondern ich entdecke zwischen dem inzwischen dichten Laub süße, kleine Eichhörnchen. Sie springen von Ast zu Ast, von Baum zu Baum und flitzen immer dann weiter, wenn man sie gerade fotografieren will.

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